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Theorie und Praxis – eben dual!

12. März 2009

Köln. Sowohl im erdverlegten Rohrleitungsbau als auch im Anlagenbau wird ein verstärkter Ingenieurmangel immer spürbarer. Die Berufsförderungswerke der Bauindustrie wirken diesem wachsenden Mangel entgegen, indem sie sich für den so genannten Dualen Studiengang engagieren und zwar in mehrfacher Hinsicht:
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Kulturbaustelle – Bauen ohne Grenzen

10. März 2009

Genehmigtes Projekt will Wettbewerbsvorteile durch Stärkung der interkulturellen Kompetenz verbessern

Die Bauwirtschaft ist der größte Einzelwirtschaftszweig der deutschen Volkswirtschaft. Mit etwa 2 Mio. Beschäftigten ist die Bauwirtschaft darauf angewiesen, dass die Rahmenbedingungen des Marktes unternehmensfreundlich gestaltet werden und für Chancengleichheit gesorgt wird.

Ausgangslage:

Mehr als 100 Nationen arbeiten innerhalb dieser Branche – nicht selten auf engstem Baustellenraum. Die unterschiedlichen Kulturstandards der Mitarbeiter führen – auch während ihrer ausführenden Tätigkeiten – nicht selten zu menschlichen Spannungen und Missverständnissen, die Kosten verursachen können.

Der Anteil ausländischer Arbeitnehmer in der Bauindustrie beträgt weit über 50%. Die oftmals unterschätzten Probleme der Ausgrenzung, Diskriminierung oder des latenten Rassismus gerade auf Baustellen (hier gemeint große, mittlere und kleine Bauprojekte) führen nicht selten zu erheblichen Problemen.

Ziel:

Unser Projekt möchte durch spezielle Trainings helfen, interkulturelle Unterschiede kennen, tolerieren und akzeptieren zu lernen. Bereits auf dem Markt angebotene Trainings finden oftmals losgelöst vom Tagesgeschäft statt. Die beiden Verbundpartner (Klaus Novy Institut e.V. und das Berufsförderungswerk der Bauindustrie NRW e.V.) möchten im Rahmen dieses XENOS-Projektes, Arbeitsumgebung und interkulturelles Training miteinander kombinieren, um das interkulturelle Verständnis nicht “unter Laborbedingungen” zu stärken.

Zielgruppen:

Auszubildende, Umschüler und Teilnehmer weiterer Qualifikationen werden somit während praktischen Phasen (also bereits auf den Lehrbaustellen im ABZ Kerpen) interkulturell geschult. Neben den üblichen Schlüsselqualifikationen soll so das Verständnis für andere Kulturen, Verhaltensweisen, Ehrenkodexe, Kommunikationsformen und Einstellungen (auch im Rahmen von Seminaren und Rollenspielen) gestärkt werden und Handlungsweisen geprobt werden.

Die Einbeziehung der künftigen Arbeitsumgebung macht es den Teilnehmern im späteren Berufsleben leichter, die gelernten und gespeicherten interkulturellen Informationen „abzurufen”. Des Weiteren werden durch die Trainings Ansätze im Bereich des Krisenmanagements geprobt, die selbstverständlich auch einen arbeitsschutz- und sicherheitsrelevanten Hintergrund verfolgen.

Wissen ist in unserer heutigen Gesellschaft ein Wettbewerbsfaktor. Sowohl im Privatleben als auch im Berufsleben nimmt Wissen und lebenslanger Wissenserwerb eine immer wichtigere Position ein. Gerade in Unternehmen spielt das Management von Wissen eine große Rolle. Gut genutztes und erweitertes Unternehmenswissen bedeutet nicht nur Wettbewerbsvorteile sondern kann auch die Existenz von Unternehmen und damit die Existenz der einzelnen Beschäftigten sichern. Dies gilt nicht nur für Großunternehmen sondern auch für Klein- und mittelständische Unternehmen (KMU).

Insbesondere wird der Umgang mit anderen Kulturen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer auf nationalen und internationalen “Kulturbaustellen” einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil bedeuten und wichtiges multi- und interkulturelles Gut nutzbar machen.

Die ersten interkulturellen Trainings sollen im 4. Quartal 2009 beginnen.

Präsentation zum Projekt

Fragebogen für Unternehmen

Abenteuer Bau – Lehrfilm DVD

10. März 2009

Jetzt erhältlich:

Eine DVD mit 16 Lehrfilmen in hochwertiger Qualität!


Hier können Sie bestellen:

Bestellformular für Lehrfilm-DVD

Die Filme im Überblick (Gesamtlaufzeit ca. 120 Min.):

  1. Mauern und Absperren
  2. Bau eines Betonbalkens
  3. Biegespannung in Bauteilen
  4. Frischbetonprüfung (Ausbreitversuch)
  5. Festbetonprüfung (Betonwürfel)
  6. Errichten einer Zwischenwand in Trockenbauweise
  7. Straßendeckenaufbau
  8. Arbeiten mit einem Zweifachblasensetzgerät
  9. Bezeichnung von Rohrleitungen
  10. Einbau von Betonrohren
  11. Dichtheitsprüfung von Kanalrohren
  12. Nivellement
  13. Verfüllen von Arbeitsräumen
  14. Austausch einer defekten Holzschwelle
  15. Unfallvermeidung auf der Baustelle
  16. Absichern von Baustellen im Straßenbereich



KOMZET II – Führungskräfte auf der Baustelle

9. März 2009

Das Projekt reagiert auf Entwicklungen, die sich seit mehreren Jahren in der Bauindustrie vollziehen. Viele bauindustrielle Unternehmungen sind aus wirtschaftlichen Gründen gezwungen auch im Ausbildungs-personalbereich Einsparungen vorzunehmen. Dadurch fallen ehemals durch hauptamtliche Fach- und Führungskräfte durchgeführte Aufgaben weg. Gleichzeitig wird mit dieser Entwicklung allerdings die Rekrutierung von qualifizierten Jugendlichen für einen bauindustriellen Ausbildungsberuf bishin zur Führungskraft immer schwieriger.

Hautpziele:

- Installation eines ausgelagerten Datenbankprogrammes.

- Ausbau des Netzwerkes zwischen Bauindustrie, Schul- und  Kammerlandschaften

- Nachhaltige Aus- und Weiterbildung künftiger Führungskräfte („Poliere”),

- Individuelle Potentialförderung für Schüler, Auszubildende und Fachkräfte

Die Zahl der Auszubildenden in der deutschen Bauwirtschaft nimmt seit 1995 rapide ab. Die Zahl an geeigneten Nachwuchskräften sinkt aufgrund des demographischen Wandels in den Unternehmen.

Mit diesem Leitprojekt stellt sich das ABZ Kerpen dieser – für die Ausbildungsqualität und -quantität – FATALEN ENTWICKLUNG entgegen. Das Leitkonzept greift die Ursache auf und möchte durch eine intensive Personalentwicklung Führungskräfte auf der Baustelle aus- und weiterbilden. Die Nachfrage nach einem solchen Leitprojekt wird nicht zuletzt durch die freien oder frei werdenden Nachwuchslücken geschlossen.

Ziel ist es, einen Leitfaden zur innerbetrieblichen Personalentwicklung zu erstellen, der allen interessierten Branchen (also auch baufachfremden Bereichen) die Implementierung erleichtern soll.

Dieser HR-Leitfaden wird nach Ende des Projektes gegen eine Gebühr zur Verfügung gestellt.

Des Weiteren werden Veranstaltungen, inbesondere für die Mitgliedsunternehmen des Bauindustrieverbandes, nach Ablauf des Projektes über die Möglichkeit des externen HR-Managements informieren. Interessierte Bau-Firmen, die sich – nach Projektende – für ein externes HR-Management aussprechen, erhalten eine umfassende kostenpflichtige Analyse ihrer Personal- und Ausbildungsstruktur.

Anhand der Ergebnisse, wird dann mit dem Unternehmen ein individuell zugeschnittenes und erweitertes HR- und Betreuungskonzept entwickelt.

Das Leitprojekt „Führungskräfte auf der Baustelle” zeichnet sich somit durch eine Vielzahl nachhaltiger Maßnahmen und Produkten aus, die insbesondere nach Projektlaufzeit genutzt werden können.

KOMZET II Präsentation für Schüler

KOMZET II Präsentation

Auszug HR Handbuch

PLZ 48159 – Rohrleitungsbauer/-in mit dualem Studiengang

3. März 2009

Gerhard Rode Rohrleitungsbau GmbH & Co. KG,
Schleebrüggenkamp 2,
48159 Münster

Ansprechpartner:
Herr Hans Peter Fohrn – Leiter Ausbildung (Tel.: 0251/9253722)
Herr Dipl.-Ing. Siegfried Kemper – techn. Leitung (Tel.: 0251/9253723)

Art/ Typ:
Duales Studium

Anzahl der Stellen:
1 Ausbildungsplatz

Bewerbungsschluss:
15.05.2009

Beginn:
01.06.2009

Dauer:
4 Jahre (8 Semester)

Anforderungen:
Technisches Verständnis
Genauigkeit und Gewissenhaftigkeit
Körperliches Arbeiten
Neigung zu handwerklichen Arbeiten
Teamfähigkeit

Voraussetzung:
mind. Fachhochschulreife

Bemerkungen:
Die Ausbildung findet im Betrieb, im Ausbildungszentrum der Bauindustrie in Kerpen und in der Fachhochschule Aachen statt.

URL/ Kontakt:
http://www.rode.de
muenster@gerhard-rode.de

PLZ 48159 – Rohrleitungsbauer/-in, Spezialtiefbaufacharbeiter/-in

3. März 2009

Gerhard Rode Rohrleitungsbau GmbH & Co. KG,
Schleebrüggenkamp 2,
48159 Münster


Ansprechpartner:
Herr Hans Peter Fohrn – Leiter Ausbildung (Tel.: 0251/9253722)
Herr Dipl.-Ing. Siegfried Kemper – techn. Leitung (Tel.: 0251/9253723)

Art/ Typ:
Ausbildung

Anzahl der Stellen:
2 Ausbildungsplätze

Bewerbungsschluss:
30.06.2009

Beginn:
01.08.2009

Dauer:
3 Jahre

Anforderungen:
Technisches Verständnis
Genauigkeit und Gewissenhaftigkeit
Körperliches Arbeiten
Neigung zu handwerklichen Arbeiten
Teamfähigkeit

Voraussetzung:
mind. Hauptschulabschluss Typ B

Bemerkungen:
Die Ausbildung findet im Betrieb, in der Berufsschule und im Ausbildungszentrum statt.

URL/ Kontakt:
http://www.rode.de
muenster@gerhard-rode.de

Europäischer Qualifizierungsrahmen – EQF

2. März 2009

Das generelle Projektziel liegtin der Entwicklung eines sektoralen Qualifizierungsrahmens (SQF) für die Bauindustrie in Europa. Das Projekt dient als Referenz, Wissen, Fähigkeiten und Kompetenzen in der transnationalen Berufsbildung innerhalb der Bauindustrie aufzuzeigen und zu analysieren. Folgende Zielsetzungen sollen im laufenden Projekt umgesetzt werden: Schaffung eines Transfersystems (SQF-MATRIX). Standardisierung und Darstellung unterschiedlicher Qualifizierungs- und Kompetenzgrade mittels eines einheitlichen Matrix-Systems, aufgeteilt in folgende Kategorien: Wissen, Fähigkeiten, Kompetenzen Verbesserung der Kohärenz, Flexibilität, Transparenz und Offenheit unterschiedlicher Berufsbildungssysteme Schaffung und Vereinfachung beruflicher Karrieremöglichkeiten in der Bauindustrie Stärkung des „Lebenslangen Lernens“ und Stärkung der Attraktivität und Akzeptanz bauindustrieller, beruflicher Möglichkeiten.

Die ersten Ergebnisse wurden am 20. Januar 2009 auf einer internationalen SQF-CON Sitzung in den Räumlichkeiten der FIEC in Brüssel präsentiert und ausführlich erklärt. In einer weiteren und letzten Konferenz am 01. Oktober 2009 werden die finalen Projektergebnisse präsentiert.

Ein SQF-CON Folgeprojekt ist in Planung.

Projektpräsentation_SQF-CON

Level- und Phasenmatrix_BFW-NRW

Level-Phasen-Matrix (BAQ)

More information about SQF-CON in English

SQF-CON – Facts, history and conception (Dissemination package 1)

Report of the working group (Dissemination packe 2)

Questionnaire for SQF-CON (Dissemination package 3)

Invitation for the 2. SQF-CON Conference

SQF-CON Newsletter 1 (EN)

SQF-CON Newsletter 2 (EN)

SQF-CON Newletter 3 (EN)

SQF-CON Newsletter 4 (EN)

FAINLAB dient als Transferprodukt für Energie-Effizienz Projekt EN.EFF

2. März 2009

Ausbildungszentrum der Bauindustrie entwickelt innovative Berufsbildungs-Projekte mit Hilfe von Fördergeldern

Die Akzeptanz und Integration von neuen Medien in der Ausbildung der Bauwirtschaft zu verbessern und die Lehrmittel im Multimedia-Bereich bundesweit zu vereinheitlichen, dies war das Ziel, was die Verantwortlichen vor Augen hatten.

Um das Projekt realisieren zu können beantragte und bekam das Ausbildungszentrum der Bauindustrie in Kerpen Fördergelder. Das Projekt FAINLAB wurde aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und aus Bundesmitteln des Förderprogramms „Neue Medien in der Bildung” finanziert. Dabei war das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sowie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) als Projektträger maßgeblicher Ansprechpartner während der Antrags- und Durchführungsphase.

Nach Einreichung einer so genannten Projektskizze, erfolgte die inhaltliche Begutachtung durch das DLR. Da die skizzierte Projektidee  positiv bewertet wurde, erhielt das Berufsförderungswerk der Bauindustrie NRW e.V. die Aufforderung, den weitaus komplexeren und detailierteren Projektantrag an das BMBF zu senden. Auch dieser wurde positiv bewertet.

Schließlich erfolgte auf der Grundlage des Antrages der Bewilligungsbescheid seitens des BMBF für das dreijährige (2004-2007) E-Learning Projekt FAINLAB.

Die zeitnahe Integration der Neuen Medien in die berufliche Ausbildung sowie die Vermittlung einer umfassenden und territorial gleichwertigen Medienkompetenz-Grundlage war oberstes Ziel des FAINLAB-Projektes. Dabei sollte neben der Fach- und Medienkompetenz, auch die Methoden- und Sozialkompetenz gestärkt werden.

Bei dem Programm FAINLAB handelte es sich nicht nur um ein reines E-Learning Programm, was den Lerner befähigt autodidaktisch pilotäre Inhalte aus nahezu 15 Bauhauptberufen zu bearbeiten. Insbesondere Schüler von Berufsschulen und Auszubildende bauwirtschaftlicher Ausbildungszentren profitieren von diesem Programm im Unterricht.

Mit einer Vielzahl an vorbereiteten Unterrichtsmaterialien, Animationen und eingängigen Lehrfilmen, ist FAINLAB als eine abwechslungsreiche Ergänzung zu bestehenden Lernmaterialien zu verstehen.

→ Filmbeispiel aus dem FAINLAB-Modul Festbetonprüfung

Damit eine bedarfgerechte Umsetzung und Erstellung bauwirtschaftlich relevanter Themen erzielt werden konnte, wurden 40 Workshops im gesamten Bundesgebiet von baugewerblichen und bauindustriellen Partnern durchgeführt. Die teilnehmenden Berufsschullehrer, Bau-Ausbilder, Auszubildenden und Firmenvertreter erarbeiteten unterschiedlichste Modulinhalte.

Der große Erfolg des Projektes und des Programms war der Anlass, ein weiteres Projekt, diesmal auf internationaler Ebene zu starten.  „Angesichts der voranschreitenden Globalisierung, auch im Berufsbildungssektor, entwickelte die bulgarische Baukammer BCC ein Projekt mit dem Ziel, ein E-Learning Produkt für den internationalen Bausektor zu erstellen.

Aufbauend auf dem FAINLAB-Programm, soll insbesondere energieeffizientes Bauen und Sanieren den Fokus des neuen, englischsprachigen webbasierten Programms bilden. Auch hier kamen Fördermittel zum Einsatz, die direkt in Brüssel im Rahmen des Programmes LEONARDO DA VINCI (Förderung der Beruflichen Aus- und Weiterbildung) beantragt wurden.

Das Projekt mit der Bezeichnung EuroEN.EFF wurde in der Rubrik „Transfer” eingereicht. Diese Projektart soll den Transfer von innovativen Ergebnissen, Produkten sowie Konzepten unterstützen. Sie baut auf bereits existierenden Ergebnissen, Projekten oder Konzeptionen auf. Dabei ist es unerheblich, in welchem Kontext die Ergebnisse und Konzepte entwickelt wurden.

Standen im Rahmen des Fainlab-Projektes ausschließlich Auszubildende der deutschen Bauwirtschaft im Fokus, so zielt das Projekt EN.EFF auf den internationalen bauwirtschaftlichen Facharbeiter-Nachwuchs. Gemeinsam mit vier Partnern aus Spanien, den Niederlanden, Bulgarien und Rumänien, möchte das Berufsförderungswerk der Bauindustrie NRW e.V. dafür Sorge tragen, dass die Akzeptanz gegenüber modernen und innovativen, multimedialen Anwendungen auch im internationalen Bausektor gesteigert und das „mobile Lernen” auf Baustellen gefördert wird.

Das Berufsförderungswerk der Bauindustrie NRW e.V. hat es sich – neben der überbetrieblichen Ausbildung junger Menschen – zur weiteren Aufgabe gemacht, die nationale und internationale Berufsbildung mittels innovativer Bildungsprojekte zu unterstützen.

Hierzu werden wenn möglich Fördergelder vom Bund oder der EU beantragt. LEONARDO DA VINCI ist das Programm der Europäischen Union im Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Es unterstützt die transnationale Zusammenarbeit zwischen Akteuren in diesem Bereich, indem es Auslandsaufenthalte zum beruflichen Lernen fördert und in europäischen Partnerschaften innovative Lehr- und Lernmaterialien oder Zusatzqualifikationen entwickelt. (Quelle: www.bibb.de)