SQF-CON
10. November 2009
Das generelle Projektziel liegt in der Entwicklung eines sektoralen Qualifizierungsrahmens (SQF) für die Bauindustrie in Europa. Das Projekt dient als Referenz, Wissen, Fähigkeiten und Kompetenzen in der transnationalen Berufsbildung innerhalb der Bauindustrie aufzuzeigen und zu analysieren. Folgende Zielsetzungen sollen im laufenden Projekt umgesetzt werden: Schaffung eines Transfersystems (SQF-MATRIX). Standardisierung und Darstellung unterschiedlicher Qualifizierungs- und Kompetenzgrade mittels eines einheitlichen Matrix-Systems, aufgeteilt in folgende Kategorien: Wissen, Fähigkeiten, Kompetenzen Verbesserung der Kohärenz, Flexibilität, Transparenz und Offenheit unterschiedlicher Berufsbildungssysteme Schaffung und Vereinfachung beruflicher Karrieremöglichkeiten in der Bauindustrie Stärkung des „Lebenslangen Lernens“ und Stärkung der Attraktivität und Akzeptanz bauindustrieller, beruflicher Möglichkeiten.
Die ersten Ergebnisse wurden am 20. Januar 2009 auf einer internationalen SQF-CON Sitzung in den Räumlichkeiten der FIEC in Brüssel präsentiert und ausführlich erklärt.
In einer weiteren und letzten Konferenz am 01. Oktober 2009 wurden die finalen Projektergebnisse präsentiert.
Some more information in English:
Title:
Developing and introducing a “Sectoral Qualifications Framework for the European Construction Industry” – shortly named SQF-CON
Duration: 01.02.2008 – 31.01.2010
Aim:
The project SQF-CON aims at developing a Sectoral Qualifications Framework for the construction industry in Europe (SQF) and making it work in the entire sector.
It will be undertaken by European Social Partners in construction together with organisations representative for experts of vocational education and training (VET) in participating countries.
A document (MATRIX) will be produced as frame of reference, containing philosophy, structure and content of existing EQF as well as specifications of work on construction sites.
It will enable actors in national construction industries and training organisations to relate their national standards, qualifications and certificates to a common framework, in order to improve transparency between national training systems, comparability of VET results by using learning outcome approach and better functioning of the labour market.
To include all European countries and to disseminate SQF to as well as promoting its application and use by all national construction industries and training organizations, two European conferences will be held in the frame of Fédération Industrielle Européenne de la Construction (FIEC), assembling all their membership and other actors and representatives for VET in construction throughout Europe.
Downloads (all information are available in English):
Final report of the working group (Download)
SQF-CON Model Operational Guide
Presentation for Dissemination
Kulturbaustelle – Bauen ohne Grenzen
10. November 2009
Kulturbaustelle – Bauen ohne Grenzen
Projekt will Wettbewerbsvorteile durch Stärkung der interkulturellen Kompetenz verbessern
Die Bauwirtschaft ist der größte Einzelwirtschaftszweig der deutschen Volkswirtschaft. Mit etwa 2 Mio. Beschäftigten ist die Bauwirtschaft darauf angewiesen, dass die Rahmenbedingungen des Marktes unternehmensfreundlich gestaltet werden und für Chancengleichheit gesorgt wird.
Ausgangslage:
Mehr als 100 Nationen arbeiten innerhalb dieser Branche – nicht selten auf engstem Baustellenraum. Die unterschiedlichen Kulturstandards der Mitarbeiter führen – auch während ihrer ausführenden Tätigkeiten – nicht selten zu menschlichen Spannungen und Missverständnissen, die Kosten verursachen können.
Der Anteil ausländischer Arbeitnehmer in der Bauindustrie beträgt weit über 50%. Die oftmals unterschätzten Probleme der Ausgrenzung, Diskriminierung oder des latenten Rassismus gerade auf Baustellen (hier gemeint große, mittlere und kleine Bauprojekte) führen nicht selten zu erheblichen Problemen.
Ziel:
Unser Projekt möchte durch spezielle Trainings helfen, interkulturelle Unterschiede kennen, tolerieren und akzeptieren zu lernen. Bereits auf dem Markt angebotene Trainings finden oftmals losgelöst vom Tagesgeschäft statt. Das Berufsförderungswerk der Bauindustrie NRW e.V. möchte im Rahmen dieses XENOS-Projektes, Arbeitsumgebung und interkulturelles Training miteinander kombinieren, um das interkulturelle Verständnis unter realen Baustellnbedingungen zu stärken.

Zielgruppen:
Auszubildende, Umschüler und Teilnehmer weiterer Qualifikationen werden somit während praktischen Phasen (also bereits auf den Lehrbaustellen im ABZ Kerpen) interkulturell geschult. Neben den üblichen Schlüsselqualifikationen soll so das Verständnis für andere Kulturen, Verhaltensweisen, Ehrenkodexe, Kommunikationsformen und Einstellungen (auch im Rahmen von Seminaren und Rollenspielen) gestärkt werden und Handlungsweisen geprobt werden.
Die Einbeziehung der künftigen Arbeitsumgebung macht es den Teilnehmern im späteren Berufsleben leichter, die gelernten und gespeicherten interkulturellen Informationen „abzurufen”. Des Weiteren werden durch die Trainings Ansätze im Bereich des Krisenmanagements geprobt, die selbstverständlich auch einen arbeitsschutz- und sicherheitsrelevanten Hintergrund verfolgen.
Wissen ist in unserer heutigen Gesellschaft ein Wettbewerbsfaktor. Sowohl im Privatleben als auch im Berufsleben nimmt Wissen und lebenslanger Wissenserwerb eine immer wichtigere Position ein. Gerade in Unternehmen spielt das Management von Wissen eine große Rolle. Gut genutztes und erweitertes Unternehmenswissen bedeutet nicht nur Wettbewerbsvorteile sondern kann auch die Existenz von Unternehmen und damit die Existenz der einzelnen Beschäftigten sichern. Dies gilt nicht nur für Großunternehmen sondern auch für Klein- und mittelständische Unternehmen (KMU).
Insbesondere wird der Umgang mit anderen Kulturen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer auf nationalen und internationalen “Kulturbaustellen” einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil bedeuten und wichtiges interkulturelles Gut nutzbar machen.
Interkulturellen Trainings haben bereits begonnen und entsprechende Trainingsinhalte werden derzeit inhaltlich und grafisch aufbereitet.
Kulturbaustelle (PDF Präsentation)
27.000 Besucher auf sechster Berufe live Rheinland
9. November 2009
Köln. Erfolgreich ist am 7. November die sechste Berufe live Rheinland zu Ende gegangen: 154 Hochschulen, Unternehmen und Institutionen aus vier Ländern informierten in der Kölnmesse Jugendliche zu Ausbildung, Beruf und Studium. Insgesamt besuchten 27.000 Schüler, Eltern und Lehrer die Ausbildungs-, Berufs- und Studienmesse für das Rheinland. Erstmals unterstützen in diesem Jahr auch die Industrie- und Handelskammern Aachen, Bonn/Rhein-Sieg und Mittlerer Niederrhein Krefeld – Mönchengladbach – Neuss die Veranstaltung. Initiiert wird die Messe seit 2004 von der IHK Köln und Düsseldorf. Weiterlesen »






